Der Alumni-Preis „Premium D-A-CH“ 2026 geht an die Technische Universität Braunschweig. Der
Verband alumni-clubs.net (acn) würdigt damit eine exzellente Einreichung zur Umsetzung eines
Konzepts mit dem Schwerpunkt „Interne Stärkung des Alumni-Managements (Lobbyarbeit) -
Umsetzung eines Gesamtkonzepts der Hochschule in der internen Alumni-Arbeit“. Der mit 10.000
Euro dotierte Preis wird auf der 30. acn Konferenz am 18. Juni 2026 in Mannheim verliehen.
Die TU Braunschweig überzeugte die Jury* durch einen klaren, aufeinander aufbauenden
Strategieansatz zur Koordination und Unterstützung aller dezentralen Alumni-Vereine und deren
Aktivitäten in einer zentrale Servicestelle Alumni & Career sowie durch eine klare Zielsetzung.
Durch diese Unterstützung werden alle Beteiligten abgeholt und es entsteht ein „Wir-Gefühl“ an
der Universität.
Die sieben eingereichten Bewerbungen sind in Teilbereichen sehr qualitätsvoll und zeigen
zukunftsfähige Potenziale zur internen Stärkung des Alumni-Managements. Daher verleiht die
Jury zwei zusätzliche Anerkennungen.
Die Bewerbung der Hochschule der Medien Stuttgart etabliert Alumni als „hochschulstrategische
Querschnittsaufgabe“, benennt alle Zielgruppen und erstellt einen abgestimmten Zeitplan mit der
Hochschulleitung und allen Beteiligten.
Die Einreichung der Goethe-Universität Frankfurt stärkt ihr universitätsweites Netzwerk GOETHE-
Alumni durch ein zentrales „Austauschforum“ mit allen Stakeholdern. Durch die Einführung eines
„Alumni-Fördertopfs“ werden Alumni-Projekte an der Universität finanziell unterstützt.
Bei der Preisrunde 2026 lag der Fokus auf der Umsetzung eines Konzepts mit dem Schwerpunkt
„Interne Stärkung des Alumni-Managements (Lobbyarbeit) - Umsetzung eines Gesamtkonzepts
der Hochschule in der internen Alumni-Arbeit“.
Die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit Europas hängt entscheidend von einer globalen
Vernetzung und zeitgemäßer digitaler Bildung ab. Voraussetzung für die Entwicklung globaler
Kompetenzen sind zeitgemäße Bildungseinrichtungen und hierzu zählen insbesondere die
Hochschulen. Die aktuellen Entwicklungen im Alumni-Management, Career Service, Fundraising
und Networking zeigen im Hochschulkontext einen hohen internen Vernetzungsbedarf in den
Bereichen Forschung, Innovation und technologische Leistungsfähigkeit auf. Vor dem
Hintergrund einer zunehmenden Informationsgesellschaft, steigender Mobilität und der
Bedeutung sozialer Medien gewinnt das aktive Interagieren, Kooperieren und Vernetzen
innerhalb der Hochschule und zwischen ihren Studierenden, Alumnae und Alumni sowie
Stakeholdern im internen Mikro- und Makroumfeld der Hochschulen stark an Bedeutung.