Ein strahlender Herbsttag, der zu Recht das Attribut „Goldener Oktober“ verdiente, begleitete das Regionaltreffen der hessischen Alumni-Organisatoren (ALFA) am 26. Oktober in Geisenheim. Nicht zuletzt wurde mit der Wahl des Campus Geisenheim auch eine Verabredung eingelöst, die schon mit Renate Werum, der leider viel zu früh verstorbenen Alumni-Beauftragten der Hochschule RheinMain, getroffen worden war.
Wein- und Gartenbau sowie Landschaftspflege haben hier Tradition und können schon bald nach der Gründung der Königlich Preußischen Lehranstalt für Obst- und Weinbau (heute Forschungsanstalt Geisenheim) im Jahre 1872 bis heute studiert werden. Der Gründer Freiherr Eduard von Lade ließ sich auf dem Gelände die Villa Monrepos als luxuriösen Altersruhesitz mit ausgedehnten Parkanlagen im klassizistischen Stil erbauen (siehe Gruppenfoto).
Ohne Zweifel verdient der reizvolle Standort den Slogan „Studieren im Grünen“, mit dem die Hochschule RheinMain auf ihrer Webseite für den „grünen Fachbereich“ am Standort Geisenheim wirbt.
Im Fokus des Interesses stand die schon 1894 gegründete Vereinigung ehemaliger Geisenheimer (heute VEG-Geisenheim Alumni Association e.V.), einer der ältesten Alumni-Verbände in Deutschland, den der Campus-Manager Robert Lönarz, gleichzeitig Präsident der VEG, der Gruppe vorstellte. Rund um den Globus ist das Gütesiegel „Geisenheimer“, mit dem die Geisenheimer Absolventinnen und Absolventen tituliert werden, ein Begriff. Beim anschließenden Rundgang über den Campus erläuterte Lönarz den Gästen die Campus-Anlage und gab einen Einblick in interessante Forschungsprojekte.
Vom Park und der Villa Monrepos zur Verkostung der gleichnamigen Tropfen in Rot und Weiß ist es nur ein kleiner Schritt, der bei einem Besuch in Geisenheim jedoch nicht fehlen darf. Die Weinprobe begleitete Robert Lönarz mit Wissenswertem und Fachkundigem. Für alle Teilnehmer waren die Plaudereien rund um den Wein sicherlich eine schmackhafte Aufforderung, über einen weiteren Besuch des Campus nachzudenken.